Kurzchronik

1900-1912

Die Geschichte der neuapostolischen Gemeinde in Bergedorf geht auf die vorletzte Jahrhundertwende zurück. In dieser Zeit werden unter Leitung von Apostel Wachmann erste Gottesdienste in Bergedorf gehalten. Die eigentliche Gemeindegründung fällt in das Jahr 1903. Die seelsorgerische Betreuung erfolgt zunächst von der benachbarten Gemeinde in Hamburg-Borgfelde aus, bis die Gemeinde 1912 unter eigenständige Leitung gestellt wird. Die Gottesdienste finden in einer Versammlungsstätte in der heutigen Holtenklinker Straße statt.

1912-1925

Im Jahr 1924 wird ein neuer Versammlungsraum in der Töpfertwiete bezogen. Seit 1919 umrahmt ein gemischter Kirchenchor die Gottesdienste. Von Bergedorf aus werden neue Gemeinden in Kirchwerder und Boberg gegründet. Im Jahr 1925 hat die Gemeinde 111 Mitglieder; zugleich unterstützt die Gemeinde in diesen Jahren die Missionsarbeit in Schwarzenbek, Aumühle, Boizenburg und Allermöhe.

1925-1945

Dank moderaten, aber doch stetigen Wachstums bezieht die Gemeinde im Jahr 1939 eine größere Versammlungsstätte im sogenannten "Gewerkschaftshaus" in der Vierlandenstraße. Während des Zweiten Weltkrieges zählt die Gemeinde 186 Mitglieder. Der Einzug vieler männlicher Gemeindemitglieder zum Militärdienst zieht die Schließung der Gemeinden in Geesthacht, Boberg und Allermöhe nach sich. Nach Kriegsende sind auch in der Bergedorfer Gemeinde viele Opfer zu beklagen.

1945-1950

Durch die Kriegsgeschehnisse verlieren viele Kirchenmitglieder im Hamburger Innenstadtbereich ihr Zuhause. Ab 1946 finden allein 52 zusammen mit 69 Vertriebene aus den östlichen Gebieten Deutschlands eine neue Heimat in Bergedorf. Zu dieser Zeit zählen auch Schwarzenbek, Aumühle, Reinbek, Lohbrügge, die Vier- und Marschlande sowie Billwerder zum Einzugsgebiet der Gemeinde. Bis zum Jahr 1948 wächst die Zahl der Gemeindeitglieder auf 303 an; im September 1948 wird daher die Hasse-Aula der Schule Am Brink für die Feier der Gottesdienste angemietet.

1950-1964

Bis 1950 ist die Gemeinde auf 350 Mitglieder angewachsen. Im gleichen Jahr wird die Gemeinde Schwarzenbek und ein Jahr später die Gemeinde Reinbek gegründet. Im Jahr 1954 werden dann die Gemeinden Lohbrügge und Billwerder von Bergedorf aus gegründet. In diese Zeitphase fällt auch die Einrichtung von Missionsstationen in Nettelnburg und Kröppelshagen sowie starke Missionstätigkeit im sogenannten "Flüchtlings-Durchgangslager", welches in den Wentorfer Kasernen untergebracht war.

1964 -1980

Im Jahr 1964 beginnt der langersehnte Bau der ersten eigenen Kirche der Gemeinde Bergedorf am Glindersweg 15. Zum Zeitpunkt der Einweihung im Juli 1965 umfasst die Gemeinde 236 Mitglieder. Ab September 1972 wurde für einige Jahre eine weitere Missionsstation in Bergedorf-West eingerichtet. Im Jahr 1973 tritt der bisherige Gemeindevorsteher Erich John, der die Gemeinde in 23-jähriger Tätigkeit entscheidend geprägt hat, in den Ruhestand; die Leitung der Gemeide übernimmt Fritz Bock. 1978 feierte die Gemeinde ihr 75-jähriges Bestehen.

1981-2003

2004-jetzt

Nach unruhigen Jahren mit vier Vorsteherwechseln in nur 6 Jahren hat sich die Situation 2011 mit der Berufung von Uli Knobloch in den Vorsteherauftrag beruhigt und die Gemeinde freut sich, dass bald der lang geplante Anbau erfolgen kann.