Alltid for alle - Zurruhesetzung des Hirten Matthias Korinth

Am 14. Januar wurde Hirte Matthias Korinth in seiner „zweiten“ Heimat Bergen von Apostel David Heynes in den Ruhestand versetzt. Von fast 50 Jahren als Amtsträger war er 37 Jahre (24 Jahre als Vorsteher) in der Gemeinde Bergen in Norwegen tätig

Außerdem war er Vorsteher in den Gemeinden Bergedorf, Geesthacht und Lohbrügge. Bereits am Mittwoch, den 10. Januar hielt er seinen letzten Gottesdienst in Geesthacht. Dabei wurde er davon überrascht, dass die Gemeinde Bergedorf und alle Vorsteher, sowie die beiden Bezirksältesten Schwesig und Nielsen anwesend waren. Das war ein Fest für die große Gemeinde, das von einem besonderen Musikprogramm begleitet wurde  Zum Musikstück "Das A und O"

Ein weiterer Höhepunkt folgte dann am Wochenende in Bergen. Bereits am Sonnabend, den 13. Januar gab es ein Essen, gekocht von Apostel Heynes und Bezirksvorsteher Craig Esterhuizen. Anwesend waren neben der Gemeinde Bergen auch Wegbegleiter von Matthias Korinth und neun Geschwister aus den Gemeinden Bergedorf und Geesthacht, die als Überraschungsgäste vor Ort waren.

Die Folge so vieler Gäste war eine bis auf den letzten Platz besetzte Kirche in Bergen am Sonntagmorgen. Alle Anwesenden konnten einen besonderen und emotionalen Gottesdienst erleben in dem Apostel Heynes den Hirten mit den Worten „Alltid for alle“ (Immer Zeit für Alle) und mit dem deutschen Begriff „Standhaftigkeit“ charakterisierte.

Am Ende sangen die Kinder und die Gemeinde das Lied „Ein Gärtner geht im Garten“ und dem Hirten wurde das Zeugnis ausgestellt, dass er in Bergen so geduldig und erfolgreich gesät hat, dass er jetzt eine blühende Gemeinde hinterlässt, die sich mit allen Kräften anstrengen will, dies beizubehalten. Ein Zeichen dafür war die Ordination der ersten norwegischen Diakonin.

Ein deutsch-norwegisch-englisches Sprachgewirr herrschte die beiden Tage über und es gab einige neue und reaktivierte Verbindungen zwischen Norwegen und Deutschland.